Einrichtungen der Björn Schulz Stiftung: Sonnenhof in Berlin | Irmengard-Hof am Chiemsee
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Ambulanter Kinderhospizdienst im Land Brandenburg

Wenn in Familien Kinder oder Jugendliche lebensverkürzend erkranken, bringt dies den Alltag des gesamten Familiensystems aus der Balance. Alle Familienmitglieder stehen vor neuen Herausforderungen im Umgang mit dieser Situation.

Der ambulante Kinderhospizdienst (AKHD) bietet Beratung, Unterstützung und Begleitung für die Familien zu Hause an. Weiterhin arbeitet er eng mit den Netzwerkpartnern im Hilfesystem zusammen.
Die Arbeit des AKHD beginnt bereits bei Diagnosestellung und reicht über die lange Krankheitsphase bis in die Zeit des Abschiednehmens und der Trauer. Das Angebot wird auf die individuellen Bedürfnisse der Familienmitglieder abgestimmt.
Die Sozialpädagoginnen des AKHD sind professionelle Ansprechpartnerinnen für Eltern mit ihrem schwer kranken Kind, für Geschwister und Angehörige, im Alltag, in Krisen, in Entscheidungssituationen und bei der Hilfe- und Entlastungsplanung.
Der AKHD stellt den Familien außerdem ausgebildete ehrenamtliche Familienbegleiterinnen und Familienbegleiter zur Seite. Je nach Familiensituation sind sie einmal in der Woche für ca. drei Stunden in der Familie. Sie unterstützen Eltern, alleinerziehende Mütter und Väter sowie Angehörige. Sie sind Gesprächspartner, helfen ganz praktisch im Alltag, begleiten erkrankte Kinder und deren Geschwister.
Das ganzheitliche Konzept des AKHD bietet intensive menschliche Zuwendung zusätzlich zur bestehenden professionellen Unterstützung.
Die Leistungen des AKHD sind nach § 39a SGB V geregelt. Das Angebot ist für die Familien kostenfrei.
Bei Interesse an den Angeboten des ambulanten Kinderhospizdienstes wenden Sie sich gern an die Koordinatorin des Dienstes, Anette Cordes. Telefon 0331-243 408 526; E-Mail akhd-brbg@bjoern-schulz-stiftung.de

Cicely Saunders

"Wir können nicht den Tagen mehr Leben geben, aber dem Leben mehr Tage."

Familienbegleitung für Kinder und Jugendliche

Familienbegleitung ist Unterstützung für Familien mit lebensverkürzend erkrankten Kindern oder Jugendlichen.
Ausgebildete ehrenamtliche Familienbegleiter*innen helfen Familien mit lebensverkürzend erkrankten Kindern nach deren individuellen Bedürfnissen. Zuverlässig und umfassend vorbereitet entlasten sie die Familien im täglichen Leben.
Mit der geschenkten Zeit stehen die Familienbegleiter*innen den Familien in ihrem Alltag zur Seite. Je nach Familiensituation einmal in der Woche für ca. drei Stunden unterstützen sie Eltern, alleinerziehende Mütter und Väter sowie Angehörige. Sie sind Gesprächspartner*innen oder leisten praktische Hilfe. Sie begleiten erkrankte Kinder oder deren Geschwister.
Der Einsatz der ehrenamtlichen Familienbegleiter/Innen wird durch die Koordinatorin des AKHD abgestimmt und kontinuierlich sozialpädagogisch begleitet. Die Hilfe ist individuell, unbürokratisch und kostenlos.
Familienbegleiter*innen

  • begleiten bei Behördengängen oder Arztbesuchen
  • betreuen Geschwisterkinder, machen Unternehmungen
  • sind Gesprächspartner für alle Familienmitglieder
  • arbeiten eng mit den Ärzten, Pflegediensten und vor allem den Angehörigen zusammen

Ausbildung zum Familienbegleiter

Die Familienbegleiter*innen der Björn Schulz Stiftung übernehmen eine sehr anspruchs- und verantwortungsvolle Aufgabe, wenn sie eine Familie mit einem lebensverkürzend erkrankten Kind begleiten.
Dafür müssen sie selbst belastbar sein und sich mit den Themen Sterben  und Trauer in ihrem eigenen Leben schon auseinandergesetzt haben.
In einer intensiven Ausbildung, welche 130 Stunden umfasst und in einer Gruppe mit maximal 15 Personen durchlaufen wird, bereiten sich die Teilnehmer auf ihre Einsätze in den Familien vor.
In diesem Kurs geht es unter anderem um Selbstreflexion, Wahrnehmung und Kommunikation, Abschied und Tod, Rituale und Spiritualität, Sterbe- und Trauerbegleitung, Ethik und Selbstfürsorge. Außerdem werden pädiatrische Krankheitsbilder, sowie pflegerische, pädagogische, psychologische und rechtliche Fragen behandelt.
Bereits in der Ausbildung kommen Familienbegleiter in Kontakt mit erkrankten Kindern, den Geschwistern und Eltern sowie aktiven Familienbegleitern.
Die Ausbildung ist kostenfrei. Wer sich für diese Tätigkeit interessiert, meldet sich bitte bei Anette Cordes, Telefon 0331/24 34 08 526. Email:  a.cordes@bjoern-schulz-stiftung.de

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