Einrichtungen der Björn Schulz Stiftung: Sonnenhof in Berlin | Irmengard-Hof am Chiemsee

Feierliche Einweihung des Anbaus am Sonnenhof

Erweiterungsbau schafft zusätzlichen Raum für die ambulanten Dienste

Fotos: Wolfgang Borrs

Berlin, 25. Juni 2019. Mehr Platz und eine helle, freundliche Umgebung für die ambulanten Dienste der Björn Schulz Stiftung – das bietet der Erweiterungsbau des stationären Kinderhospizes „Sonnenhof“, der nach bereits acht Monaten Bauzeit fertiggestellt worden ist. „Ich freue mich sehr, dass uns mit dem Anbau endlich die Räumlichkeiten zur Verfügung stehen, die wir dringend benötigen,“ sagte Bärbel Mangels-Keil, Vorstand der Björn Schulz Stiftung. Notwendig geworden war der Anbau vor allem aufgrund des steigenden Bedarfs an kinderhospizlicher Betreuung in Berlin. Heute wurde der Erweiterungsbau feierlich eingeweiht.

Die zusätzlichen Räumlichkeiten sollen insbesondere Platz für die ambulanten Dienste schaffen. Durch den neuen Anbau sollen außerdem dringend benötigte Therapieangebote auf den Bestandsflächen des Kinderhospizes erweitert und verbessert werden. In den vergangenen Jahren hatte die Björn Schulz Stiftung bereits einen steigenden Bedarf an Unterstützung und Betreuung von Familien mit lebensverkürzend erkrankten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen festgestellt – insbesondere vor dem Hintergrund des steigenden Bevölkerungswachstums in Berlin. Der Erweiterungsbau des Kinderhospizes „Sonnenhof“ war deshalb dringend notwendig.

Dilek Kalayci, Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung im Senat von Berlin, hob die Bedeutung der neu geschaffenen Kapazitäten bei der Einweihung des Erweiterungsbaus hervor: „Die Björn Schulz Stiftung hat den wachsenden Bedarf in der Kinderhospizarbeit erkannt und rechtzeitig reagiert, um Platz für stationäre Therapieangebote und die ambulante Betreuung zu schaffen,“ so die Senatorin. Für große Freude sorgte zudem eine Nachricht, die die Senatorin während der Einweihung des Erweiterungsbaus verkündete: Demnach ist die Finanzierung des Modellprojekts des Berliner Senats zur Erprobung der Versorgungskoordination für Familien mit versorgungsintensiven Kindern und Jugendlichen, kurz „VK KiJu“, zu dessen Trägern auch die Björn Schulz Stiftung gehört, für zwei weitere Jahre gesichert. Seit 2018 ist die Björn Schulz Stiftung als Kooperationspartner mit dem Berliner Senat und Kindergesundheitshaus e.V. sowie Traglinge e.V. an dem Modellprojekt beteiligt.

Mit dem am Dienstag eingeweihten dreigeschossigen Erweiterungsbau ist eine zusätzliche Nutzfläche von insgesamt 195 Quadratmetern entstanden. Die Planung hatte das Architektenbüro Plan Quadrat Hastenteufel Architekten übernommen. Der Anbau nimmt die Gestaltung des vor sechs Jahren realisierten Zwischenbaus auf. Durch den direkten Anschluss an das bestehende Gebäude sind die neuen Räumlichkeiten vollständig barrierefrei erreichbar. Die Björn Schulz Stiftung will dem wachsenden Bedarf an Unterstützung und Betreuung lebensbedrohlich sowie lebensverkürzend erkrankter Kinder und ihrer Familien auch in Zukunft gerecht werden. Vor diesem Hintergrund sucht die Stiftung bereits nach weiteren Grundstücken und Objekten in Berlin für eine zusätzliche Erweiterung.

Über die Björn Schulz Stiftung

Die Björn Schulz Stiftung begleitet, entlastet und stärkt seit über 20 Jahren Familien mit lebensverkürzend erkrankten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Damit die Familien in ihrer häuslichen Umgebung verbleiben können, werden sie von unterschiedlichen ambulanten Diensten der Stiftung individuell unterstützt. So können etwa 500 Familien in Berlin und Brandenburg begleitet werden.

Der Ambulante Kinderhospizdienst entlastet seit 1997 als erster in Deutschland die Familien mit ehrenamtlichen Familienbegleiter*innen. Im Sonnenhof, dem stationären Kinderhospiz der Stiftung in Berlin-Pankow, werden erkrankte Kinder und ihre Familien seit 2002 in Krisensituationen, im Rahmen der Entlastungspflege und in der letzten Lebensphase begleitet. Dafür stehen 12 Gästebetten und fünf Elternappartements bereit.

Für die Erholung stehen Nachsorgehäuser auf Sylt und am Chiemsee zur Verfügung.

Die Stiftung ist auf Spenden angewiesen. Sie ist Trägerin des DZI Spendensiegels.

Kontakt:
Claudia Dinse
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Björn Schulz Stiftung
Telefon: 030 398 998 36
Mobil: 0151 50913134
E-Mail: c.dinse@bjoern-schulz-stiftung.de

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