Vernissage und Ausstellung „Rise – Through the storm“
Wo die Sprache aufhört, fangen die Bilder an. Das ist das Motto der Kunsttherapie.
Ginka Heinhold war fünf Jahre in der Kunsttherapie der Björn Schulz Stiftung. Ihr Sohn Juli starb im Dezember 2019 mit 14 Monaten an einem seltenen Stoffwechseldefekt.
Wo die Sprache aufhört, fangen die Bilder an. Das ist das Motto der Kunsttherapie. Sie fördert die Entfaltung eigener Kraftressourcen und gibt den Teilnehmenden Strategien an die Hand, schwierige Lebenssituationen zu bewältigen. Dies hilft sowohl im Umgang mit einer lebensverkürzenden Erkrankung als auch mit Trauerprozessen. Im Mittelpunkt steht dabei immer der einzelne Mensch mit seinen individuellen Wünschen und Bedürfnissen.
In zahlreichen Gemälden und Skulpturen drückt Ginka Heinhold aus, was es bedeutet, ein Kind zu verlieren, tiefgreifende Folgeverluste zu erfahren und dem Leben dennoch positiv zu begegnen. Die Kunstwerke sind feinfühlig und expressiv, farbmächtig und unmittelbar.
„Es geht nicht darum, wertvolle Kunst abzuliefern. Nicht darum, zu gefallen, zu denken. Es geht ums Fühlen.“, sagt Ginka.
Ihre Werke werden im Rahmen einer Ausstellung im Foyer der Björn Schulz Stiftung in Berlin-Pankow präsentiert.
Die Vernissage findet dort am 24. Januar 2025 statt.
Vernissage | 24. Januar 2025 | 18.00 Uhr
Ausstellung | 24. Januar 2025 bis 9. Februar 2025
Björn Schulz Stiftung
Wilhelm-Wolff-Str. 38 | 13156 Berlin
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