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Einrichtungen der Björn Schulz Stiftung:Sonnenhof in BerlinIrmengard-Hof am Chiemsee
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So viel zu erleben. So wenig Zeit.

Die Björn Schulz Stiftung hilft Familien mit lebensverkürzend erkrankten Kindern. Mit dem stationären Kinderhospiz Sonnenhof, verschiedenen ambulanten Diensten, mit Möglichkeiten für Nachsorge und Erholung sowie Trauerangeboten für die Zeit nach dem Tod des Kindes.

Der Familienunterstützende Dienst (FUD) ist ein weiterer ambulanter Dienst der Björn Schulz Stiftung. Er hat seine Arbeit am 1. April 2014 aufgenommen und wurde in den ersten vier Jahren von der Aktion Mensch gefördert.


Das Angebot des FUD richtet sich an lebensbedrohlich bzw. lebensverkürzend erkrankte Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene (von 0 bis 27 Jahren), die aufgrund ihrer Erkrankung in ihrer Alltagskompetenz eingeschränkt sind und damit einen erhöhten Bedarf an allgemeiner Beaufsichtigung haben. Der FUD unterbreitet niedrigschwellige "Angebote zur Unterstützung im Alltag" (AUA). Das können alters- und entwicklungsgerechte Spiel- und Beschäftigungsangebote sein (z.B. spielen, malen, vorlesen) sein, Angebote zur Umweltwahrnehmung, Besuche von Freizeitangeboten (Spielplätze, Zoo, Kino u.ä.) sowie spielerische Wahrnehmungsübungen zur Erlangung eines besseren Körpergefühls.

Ziel unserer Arbeit ist es, die Lebensqualität der erkrankten Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen durch eine aktive Freizeitgestaltung und die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu erhöhen und die Eltern stundenweise in ihrem Alltag zu entlasten.

"Angebote zur Unterstützung im Alltag" stehen allen Menschen mit einem Pflegegrad zu, ohne zusätzlichen Antrag. Die Kosten dafür trägt die Pflegekasse nach SGB XI §45. Der "Entlastungsbetrag" in Höhe von 125 € monatlich kann allerdings nur als Dienst-, nicht als Geldleistung abgerufen werden.

Wenn Sie Interesse haben, den FUD in Anspruch zu nehmen, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung. Nach einem ausführlichen Erstgespräch werden wir eine geeignete Betreuungsperson suchen. Nach einer Hospitation, in der Sie und die Betreuungsperson sich kennenlernen können, kann die Betreuungstätigkeit in einem Umfang von etwa zwei bis vier Terminen im Monat für jeweils zirka zwei Stunden übernommen werden.

Falls Sie Interesse an einer Tätigkeit als FUD-Betreuer*in haben, können Sie sich ebenso direkt mit uns in Verbindung setzen. Gerne beraten wir Sie zu den Voraussetzungen und zu den Rahmenbedingungen. Gesetzlich vorgeschrieben ist ein 30-stündiger Vorbereitungskurs. Wann der nächste Kurs stattfindet, entnehmen Sie bitte den untenstehenden Kursdaten.

 


Vorbereitungskurs 2020.1

Familienunterstützender Dienst
Umfang: 30 Stunden

1. Woche
Di, 10.03.2020 von 18 – 21 Uhr Kinderhospizarbeit – Einführung und Geschichte (GH)

Mi, 11.03.2020 von 18 – 21 Uhr Palliativerkrankungen (AK)

Sa, 14.03.2020 von 10 – 17 Uhr Familiensystem / Basale Begegnung (GH)

 

2. Woche

Di, 17.03.2020 von 18 – 21 Uhr Umgang mit Tod und Sterben (GH)

Mi, 18.03.2020 von 18 – 21 Uhr Führung Sonnenhof / Thanatopädagogik (AK)


3. Woche

Di, 24.03.2020 von 18 – 21 Uhr Professionelle Identität (GH)

Mi, 25.03.2020 von 18 – 21 Uhr Rechtliche Grundlagen / Kommunikation /

                                                     Erfahrungsbericht Betreuer*in (AK)


Sa, 28.03.2020 von 10 – 17 Uhr            Trauer und Biographiearbeit / Interview mit Elternteil /                                                             Abschluss (AK)

Veranstaltungsort:
Björn Schulz Stiftung

Wilhelm-Wolff-Str. 38
13156 Berlin
GH: Gartenhaus
AK: Akademieräume

Ansprechpartner

Familienunterstützender Dienst
Brigitte Kaderas und Alime Gümüs
Telefonisch: 030 398 998 311 oder -31
Per Email: fud@bjoern-schulz-stiftung.de

Helfen auch Sie!

Unterstützen Sie die Arbeit unserer ambulanten Dienste mit einer Spende. So können Sie beispielsweise die Kunst- und Musiktherapie für Eltern, erkrankte Kinder oder ihre Geschwister ermöglichen. Aber auch die Geschwister- und Trauerangebote sind spendenfinanzierte Angebote der Björn Schulz Stiftung.

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