Einrichtungen der Björn Schulz Stiftung:Sonnenhof in BerlinIrmengard-Hof am Chiemsee

Wir bieten trauernden Kindern, die einen nahe stehenden Menschen verloren haben, einen geschützten Raum, um ihre Trauer zu leben. Dort können sie sein, wie sie es wollen und brauchen: traurig, ernst, fröhlich, nachdenklich, wütend… 


Trauergruppe für Kinder


Anders als Erwachsene drücken Kinder ihre Trauer um einen geliebten Menschen nicht durch Worte, sondern vielmehr im Spiel und beim kreativen Gestalten aus. Sie sind in ihrem Trauerverhalten eher sprunghaft. In einem Moment weinen sie und brauchen Trost, im nächsten Augenblick spielen sie wieder vergnügt.
Wir zeigen ihnen, dass ihre Gefühle wichtig und einzigartig sind, denn jeder Mensch trauert anders.

Die genauen Termine bitte erfragen.
Gruppengröße: 8-12 Kinder

Eingebettet in ein Anfangs- und Abschlussritual haben Kinder die Möglichkeit durch kreative Angebote wie Basteln, Musizieren oder Theater spielen, aber auch durch Bewegungsspiele, Toben und Schreien ihrer Trauer Ausdruck zu verleihen. Gleichzeitig kommen sie mit anderen Kindern in Kontakt, die ebenfalls einen geliebten Menschen verloren haben. Sie können sich an den Verstorbenen erinnern und Trost finden.
Die Begleitung erfolgt durch erfahrene psychosoziale Fachkräfte, sowie durch ehrenamtliche Mitarbeiter, die zu den Kindern eine vertrauensvolle Beziehung aufbauen.
In der zeitgleich stattfindenden Angehörigengruppe haben diese die Möglichkeit, sich mit anderen Angehörigen auszutauschen. Wir bieten Familien umfassende Hilfe für ihren Trauerprozess.

Unsere Arbeit ist keine Therapie, sondern eine Begleitung.

Damit Sie und Ihre Kinder uns kennen lernen können, kommen wir gern zu einem Gespräch zu Ihnen nach Hause. In der vertrauten Umgebung fällt es oft leichter, Fragen zu stellen.
Ihre Ansprechpartnerin:
Rebecca Vandrey (Dipl. Heilpädagogin, Kinder-/Trauerbegleiterin, Leitung Kindertrauergruppen)
Telefon: 030 398 998 261
r.vandrey@bjoern-schulz-stiftung.de

Unser Buchtipp

Der Tod ist die normalste Sache der Welt, meint Knietzsche. Er kann an jeder Ecke lauern und sollte kein Tabuthema sein. Deshalb lädt Knietzsche Kinder und auch Erwachsene dazu ein, mit ihm zusammen dem Tod ins Auge zu schauen.


Unser Buchtipp: Knietzsche und der Tod

Knietzsche, ein kleiner Philosoph, der die Welt mit Kinderaugen betrachten, hinschaut, wenn andere lieber ihre Augen verschließen und Fragen stellt, wie Kinder es nun einmal tun: neugierig und interessiert.

Knietzsche-Erfinderin Anja von Kampen schenkt der Welt das erste kinderfreundliche Nachschlagewerk über den Tod. Ehrlich, tröstend, spannend und sogar manchmal lustig.

Der Tod ist die normalste Sache der Welt, meint Knietzsche. Er kann an jeder Ecke lauern und sollte kein Tabuthema sein. Deshalb lädt Knietzsche Kinder und auch Erwachsene dazu ein, mit ihm zusammen dem Tod ins Auge zu schauen. Was passiert ganz genau, wenn jemand stirbt? Was haben Maden damit zu tun und wieso beweist die Mathematik, dass Sterben eine schlaue Sache ist? Wie wird man in den unterschiedlichen Religionen bestattet und was für Bräuche gibt es bei uns und in anderen Ländern? Was bedeuten Worte wie Sepulkralkultur, Pietät oder Sternenkinder? Neben todsicheren Tatsachen zieht Knietzsche Tipps und Tricks aus der Tasche, wie man wacker durchs Leben kommt, obwohl der Tod gerade alles total durcheinander bringt.
Knietzsche und der Tod ist ein Buch, das zum Nachdenken und Fragen stellen anstiftet und den Leser davon überzeugt, dass das Leben so schön wie möglich sein sollte und nach dem Tod alles möglich ist.

Wir durften im Vorfeld zu diesem Buch mit Knietzsche ins Gespräch gehen, von unseren Erfahrungen erzählen und mit ihm über seine Vorstellungen und Ideen in den Austausch gehen. Es war uns eine Freude Knietzsche kennen zu lernen, sind sehr beeindruckt von dem entstandenen Buch und hoffen, dass wir ihn auch weiterhin beim Welt(en) entdecken begleiten können.

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Mediengesellschaft mbH

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